Hier nun das Interview mit Nick Wilder auf das die Fans schon lange gewartet haben. 

 

Nick Wilder

 

Jürgen Plötzner: Herr Wilder, wie ist es nunmehr auf der MS Amadea, im Gegensatz zur MS Deutschland, zu drehen?

 

Nick Wilder: Das ist nicht viel anders. Die Zusammenarbeit mit der Besatzung der MS Amadea klappt hervorragend und die Arbeits-Atmosphäre ist super.
 

Jürgen Plötzner: Sind Sie schon einmal während der Dreharbeiten Seekrank geworden?

 

Nick Wilder: Ich bin von der Küste, auf der Insel Fehmarn groß geworden und habe schon mit 15 Jahren in den Schulferien auf den Butterdampfern nach Dänemark gearbeitet und bin bei jedem Wetter auf See gewesen. Ich werde nicht seekrank.
 

Jürgen Plötzner: Wie lange dauern die Dreharbeiten zu einer Folge von „Das Traumschiff“?

 

Nick Wilder: Zirka 4 Wochen pro Folge.
 

Jürgen Plötzner: Welches der Länder in denen Sie für das Traumschiff gedreht haben, hat Ihnen am besten gefallen?

 

Nick Wilder: Jedes Land hat seine Besonderheiten. Thailand war ein wunderschönes Land, aber auch Malaysien und China. Bora Bora, meine erste Reise, war natürlich das Highlight. Wolfgang Rademann meinte damals auf Bora Bora mit einem Augenzwinkern: "Junge, von jetzt ab geht es nur noch bergab!"
 

Jürgen Plötzner: In welchem Land würden Sie gerne einmal drehen?

 

Nick Wilder: Noch einmal auf den Seychellen. Das ist für mich eines der schönsten Plätze auf der Welt. Christine und ich waren privat schon einmal dort. Vor vielen Jahren hat man dort bereits eine TS-Folge gedreht. Aber es gibt so schöne viele Plätze dort, sodass man dort sicherlich noch ein paar gute Geschichten erzählen kann.
 

Jürgen Plötzner: Welche Handlung würden Sie sich für Dr. Wolf Sander wünschen?

 

Nick Wilder; Das überlasse ich den Schreibern. Die kennen meine Figur sehr gut. Aber eine kleine Liebesaffäre würde sicherlich interessant werden.
 

Jürgen Plötzner: Wie ähnlich ist der Schauspieler Nick Wilder dem Schiffarzt Dr. Wolf Sander?

Nick Wilder: Vom Charakter her sehr ähnlich.
 

Jürgen Plötzner: Einem breiten Publikum sind Sie auch international bekannt (z.B. Stargate u.a.). Welche Rollen haben Ihnen am besten gefallen?

 

Nick Wilder: "Soldier of Fortune" (CBS). In dieser amerikanischen Serie hatte ich eine Episoden-Hauptrolle und habe einen russischen Terroristen gespielt, der im Iran amerikanisches Falschgeld druckt.
 

Jürgen Plötzner: Werden Sie noch oft mit „Hallo Herr Kaiser“ angesprochen?

 

Nick Wilder: Ja, sehr oft. Als bekannteste Werbeikone Deutschlands bleibt das nicht aus. Herr Kaiser war ein Sympathie-Träger, der Werte vermittelt hat. Er war immer hilfsbereit, ein Freund, eine kompetente Person, zu dem man Vertrauen hatte. Er war beliebt und ist immer noch in den Köpfen der Menschen drin.
 

Jürgen Plötzner: Als Kind hat man ja oft viele Ideen, was man später werden möchte. Wie war das bei Ihnen? Wollten Sie schon immer Schauspieler werden?

 

Nick Wilder: Ja, Schauspieler, Regisseur oder Musiker. Mein Weg verlief dann etwas anders, ich fand es aber immer spannend. Mit 38 Jahren habe ich mir dann meinen Traum erfüllt, habe mein Windsurf-Geschäft in Fort Lauderdale , Florida, verkauft und bin nach Los Angeles gezogen.
 

Jürgen Plötzner: Sie sind durch den Beruf sicherlich oft von Ihrer Familie getrennt. Ist das eine Belastung für Sie?

 

Nick Wilder: Nein, Christine kann mich auf den Drehs begleiten oder ich komme sie auf ihren Drehs besuchen. Da haben wir das Glück, das wir fast täglich zusammen und sehr selten getrennt sind. Und das schon seit 15 Jahren.
 

Jürgen Plötzner: Wo leben Sie und Ihre Familie?

 

Nick Wilder: Hauptsächlich in der Nähe von Helena, Montana (USA). An einem der schönsten Flecken Erde auf dieser Welt.
 

Jürgen Plötzner: Was machen Sie in Ihrer Freizeit?

 

Nick Wilder: Ich baue gerne, bin kreativ, gerne in der Natur, wandern, Kanu fahren auf den Flüssen in Montana, Motorrad fahren auf den endlosen Highways und ich mache jetzt wieder viel Musik. Gitarre, Mundharmonika, Ukulele.
 

Jürgen Plötzner: Wie halten Sie sich fit?

 

Nick Wilder: Täglich Sport. Dafür haben wir bei uns zu Hause extra einen Raum eingerichtet mit allen möglichen "Folter-Instrumenten"  :)  .
 

Jürgen Plötzner: Welches Buch hat Ihnen besonders gut gefallen?

 

Nick Wilder: Die Trilogie von Stieg Larsen.
 

Jürgen Plötzner: Welcher Film hat Ihnen besonders gut gefallen?

 

Nick Wilder: Ich habe gerade den Film "The Revenant" mit DeCaprio im Kino gesehen. Der wird sicherlich groß abräumen bei den Oscars. Eine tolle Bildsprache. Es wurden viele Szenen in Montana gedreht. Sehr sehenswert auf der großen Leinwand und mal wieder ein Grund, ins Kino zu gehen.
 

Jürgen Plötzner: Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

 

Nick Wilder: Noch viele meiner Träume zu verwirklichen und noch viele Traumschiff-Folgen zu drehen, um unsere Fans und Zuschauer in die schönsten Flecken dieser Erde zu entführen und schöne Geschichten zu erzählen.

 

Ich bedanke mich bei Nick Wilder für dieses Interview und wünsche ihm noch viele schöne Traumschiff Momente.

 

Interview: jp © 2016

Foto: Nick Wilder

Download Free Joomla Templates by vonfio.de